ABGETAUCHT

Kurzfilm | 15 Minuten | Drama

Ein Wohnwagen im Wald. Davor ein Campingtisch und eine Feuerstelle. Provisorisch. Idyllisch. Gemütlich. Vater und Tochter machen hier Urlaub. Doch etwas stimmt nicht. Die kleine Marie vermisst ihre Mutter.

Zwischen Lagerfeuerromantik und Sturzregen zeigen wir ein spannendes Kammerspiel unter den Baumkronen. Marko Gebbert, jüngst ausgezeichnet mit dem Kieler Kulturpreis, spielt einen Vater voller Liebe für seine Tochter, unter Druck, in einer besonderen Situation. Die 7-jährige Marie (Ghisele Gaskin) sucht dabei vor allem nach Wahrheit - und die ist immer eine Frage der Perspektive.

Dreharbeiten für "Abgetaucht" im Forellenhof Riesewohld - Foto: Luca Krüger

ABGETAUCHT IN KIEL

22. Filmfest Schleswig-Holstein

Der Jurypreis für den besten Kurzfim beim Filmfest SH ging an "Abgetaucht". Die Jury lobte, dass der Film „dank der Vielzahl stimmiger Details eine größere Geschichte erzählt, als in seinen 15 Minuten gezeigt wird. Der Zuschauer findet sich schnell in die Geschichte ein und wird Zeuge einer Katastrophe, die zu einer Befreiung wird.“ Vielen Dank!

ABGETAUCHT IN LEIPZIG

Mitteldeutsches Filmfestival Kurzsüchtig

Was für ein Wochenende! Wir sind mit dem halben Team ins sonnige Leipzig gefahren, wo in den alten Industriehallen des Kunstkraftwerks zum 15. Mal das "Kurzsüchtig" Festival ausgetragen wurde. Unser neuer Film "Abgetaucht" lief auf großer Leinwand - und hat dann den Publikumspreis gewonnen!

ABGETAUCHT IM TV

NDR & MDR Fernsehen

Wir haben die große Ehre, dass "Abgetaucht" einer der wenigen Kurzfilme ist, die der Norddeutsche Rundfunk (NDR) im Rahmen der Kurzfilmnacht im TV ausstrahlt. Am 24.09. lief zum ersten Mal ein Film von uns im Fernsehen! Kurze Zeit später lief "Abgetaucht" im MDR.

ABGETAUCHT IN SCHWEDEN

UR Swedish Broadcast TV

Hej da an alle Schweden! Unser Film läuft im schwedischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen und wurde sogar mit Unterrichtsmaterial für Schüler/innen ausgestattet. Wir sind begeistert!

Q&A beim Mitteldeutschen Filmfestival mit Regisseur Moritz Boll - Foto: Björn Kurtenbach

INTERVIEW MIT MORITZ BOLL

von Jessica Dahlke, Filmszene SH

Hallo Moritz, ihr habt gerade die Dreharbeiten zu eurem neuen Kurzfilm abgeschlossen. Wo habt ihr gedreht?

Wir haben mit dem ganzen Team auf dem Forellenhof Riesewohld in Dithmarschen gewohnt, weil wir auf dem Gelände unser Set eingerichtet hatten. Das war besonders schön, weil nach Drehschluss das Lagerfeuer angemacht wurde und später alle Mitwirkenden gleich glücklich ins Bett fallen konnten.

Wie lief’s?


Super! Wir hatten eine ganz wunderbare, intensive, lustige Zeit. Unsere Hauptdarstellerin ist gerade erst 7 geworden und deshalb haben wir ihre Eltern und ihren kleinen Bruder ebenfalls auf dem Hof untergebracht. Marko Gebbert, unser Hauptdarsteller, hatte dazu Sohn und Tochter mit dabei und so gab es viele Kinder am Set, viel Trubel, witzige Situationen, „Räuber und Gendarme“-Spiele in den Pausen und – für uns – erkenntnisreiche Einblicke in den Wahnsinn der Kindeserziehung. Aber gearbeitet haben wir natürlich auch und das sehr erfolgreich! Wir haben uns alle so toll verstanden, dass wir sehr traurig waren, als die letzte Klappe geschlagen wurde.

Worum geht es in deiner Geschichte?


Vater und Tochter sind im Wald. Im Wohnwagen. Abenteuer-Urlaub, Idylle. Aber schnell wird klar: Hier stimmt etwas nicht.
Wenn es uns gelingt, wird das ein spannender, berührender Kurzfilm über einen ganz besonderen Ausflug von Vater und Tochter.


Wie war das Drehen mit einem Kind?


Unsere Ghisele ist einfach ein Wunderkind! Sie hat das ganz toll gemacht. Wir haben extra kürzere Drehzeiten eingeplant und zum ersten Mal mit zwei Kameras gleichzeitig gedreht, um Takes zu sparen. Das hat sich als eine praktische Arbeitsweise herausgestellt. „Ghighi“ und Marko hatten dadurch die Möglichkeit, in jedem Take eine andere Spielweise auszuprobieren, ohne auf Anschlüsse und Körperhaltung zu achten. Wir haben Ghighi nicht verraten, worum es im Film geht, und die Szenen chronologisch gedreht. So hatte sie die Möglichkeit, genau wie ihre Figur, überrascht auf Wendungen zu reagieren.

Was war anders als bei „Elise“?


Die Kürze! Während wir an „Elise“ fast zwei Jahre gearbeitet haben, war dieser Kurzfilm nach einer Woche Drehzeit im Kasten. Ein komisches Gefühl! Wir haben das aber sehr genossen, weil die Planung natürlich einfacher ist und der Prozess durch die Verkürzung intensiver. Bei diesem Kurzfilm habe ich nur Regie geführt und die Kamera an Björn Kurtenbach und Konstantin Tanner abgegeben. Das war super und hat es sehr erleichtert, das Wesentliche im Blick zu behalten.

 

Ihr seid von der Filmwerkstatt Kiel gefördert worden.


Ja! Ohne die Förderung hätten wir den Film nicht drehen können. Obwohl alle Crewmitglieder nur eine kleine Gage bekommen und wir von vielen Seiten unterstützt werden, müssen die klassischen Posten einer Produktion natürlich irgendwie bezahlt werden: Fahrzeuge, Equipment, Verpflegung und später die Postproduktion. Wir haben uns deshalb riesig über die Förderung gefreut!


Wie hat sich das auf eure Arbeit ausgewirkt?


Für uns hieß das konkret: 2 Kameras, ein vernünftiger Regie-Monitor, der beide Kamerasignale nebeneinander anzeigt, ein besseres Tonaufnahmegerät und die Aufteilung in Tonmischer und -angler am Set, mehr Zeit, die gemeinsame Unterkunft und unsere geliebten Funkgeräte durften natürlich auch nicht fehlen – der Forellenhof Riesewohld ist nämlich über 4 Hektar groß...

Fotos: Linnéa Urmersbach

NULL KOMMA SIEBEN

Kurzfilm | 3 Minuten | Comedy

Eine kleine Geburtstagsfeier. Zwei Mütter stoßen mit reichlich Sekt an und ihre Söhne feiern unbeobachtet mit. Ein 3-Minüter zum Thema "Skandal" mit Oliver E. Schönfeld, Isabel Baumert, Jennifer Böhm, Samuel Allers und Amon Kästner.

"Null Komma Sieben" ist einer von den GERMAN SHORTS, die von der AG Kurzfilm im aktuellen Katalog vorgestellt wurden. Im Rahmen der Kurzfilmrolle 2018/19 lief unser Film in verschiedenen Kinos in Schleswig-Holstein.

Auszeichnungen

1. Publikumspreis "Flotter Dreier" beim Int. Kurzfilmfestival Hamburg

1. Publikumspreis Spitziale in Espelkamp

2. Publikumspreis Satirische Kurzfilmtage Rüsselsheim

2. Publikumspreis Short Film Slam Hamburg

3. Publikumspreis Kurzfilmnacht Mecklenburg-Vorpommern

 
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Moritz Boll Filmproduktionen

Schauenburgerstraße 25

24105 Kiel

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Cool guys don't look at explosions - Foto: Linnea Urmersbach