SPIELFILM "ELISE"

Zwei sonnige Drehwochen in Dänemarks Dünen, Innenszenen in Schaalby und Kiel, Filmaufnahmen zu Wasser und zu Land und am Ende eine fulminante Premiere mit anschließender Kino-Tour! "Elise" bescherte dem Kieler Team um Regisseur Moritz Boll eine aufregende, anstrengende, lehrreiche, zusammenschweißende, tolle Zeit.

 

Die junge Elise (Maren Kraus) macht mit ihrer Freundin Maria (Carolin Dietrich) einen Roadtrip zu dem rund 40 Jahre älteren Familienfreund Dorsday Uckhaus (Michael Mendl). Auf der ereignisreichen Reise stellt sich Elise die großen Fragen: Wie soll ihre Zukunft aussehen? Was ist ihr wichtig? Sie identifiziert sich nicht mit den kleinbürgerlichen Werten ihrer Eltern und faszieniert von Uckhaus' freigeistigem Lebensstil. Und auch dieser fühlt sich zu der jungen Frau hingezogen...

 

Kulturförderung der
Landeshauptstadt Kiel

Elise Filmplakat Moritz Boll Film

VORFREUDE

Das Team kurz vor Filmbeginn

im größten Kino-Saal Schleswig-Holsteins

PROMINENTE UNTERSTÜTZUNG

Was den Film so besonders gemacht hat, war nicht nur, dass der deutsche Charakterdarsteller Michael Mendl eine Hauptrolle ohne Gage spielte, sondern vor allem die herausragende Unterstützung durch weitere Helfer, Sponsoren und Freunde, die den Traum vom Film auf großer Leinwand möglich gemacht haben. So übernahm z.B. Tagesschausprecher Jan Hofer eine Gastrolle, die Schatzkammer Flintbek stellte Möbel für die Ausstattung zur Verfügung und viele Firmen halfen mit. Die wichtigste Unterstützung bekam das Projekt von der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Kulturförderung der Landeshauptstadt Kiel.

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FIGUREN

Elise

Maren Kraus

Maria

Carolin Dietrich

Dorsday Uckhaus

Michael Mendl

Georg Brinker

Marko Gebbert

Clara Brinker

Claudia Friebel

Max

Lennard Walden

Journalist

Jan Hofer

Poolbesitzer

Arne Prill

Elises Vater

Martin Friederichs

CREW & UNTERSTÜTZER

Regie, Kamera, Schnitt

Drehbuch

Regieassistenz

Ton

Maske

Set-Aufnahmeleitung

Kameraassistenz & Ausstattung

Kameraassistenz & Standfoto

Set Hands & Catering

Set-Foto & Artwork

Sounddesign & Tonmischung

Farbkorrektur & VFX

Moritz Boll

Jan Jekal & Moritz Boll

Fabius Zaman

Felix Fischer & Eric Kirschstein

Regina Kühfuß

Cornelius Strutz

Felix Stade

Luca Krüger

Merle Suhr & Katharina Grothkopp

Linnéa Urmersbach

Sebastian Struck

Björn Kurtenbach

schmidt & hoffmann

                     mobilität

INTERVIEW MIT MORITZ BOLL

von Jessica Dahlke, Filmszene SH

Hallo Moritz, euer Film „Elise“ ist fertig.

Wie waren die Dreharbeiten?

Großartig, anstrengend, aufregend, wunderschön, lehrreich, wahnsinnig, warm, kalt. (Letzteres besonders für unsere tapferen Darstellerinnen, die in einem Swimmingpool mit 10° so tun mussten, als wäre Sommer..) Und insgesamt: eine ganz tolle Zeit! Unsere ersten beiden Drehwochen haben wir in Dänemark verbracht, wo wir die Außenaufnahmen für den Roadtrip-Teil des Films aufgenommen haben. Das hat großen Spaß gemacht und uns zu einem wunderbar funktionierenden, sehr engem Team zusammengeschweißt. Ich bin sehr dankbar, dass das alles so gekommen ist. Jeder Dreh war neu und aufregend, denn Elise ist unser bisher größtes Projekt. Die Landschaft und die menschenleere Gegend in einem benachbarten Militärgebiet haben uns sehr viel Freiheit in der Gestaltung gegeben und weil alle zusammengewohnt haben, gab es wenig zu disponieren. Das einzige, worauf man achten musste, war die Sonne, die irgendwann untergeht.

 

Das waren die ersten beiden Drehwochen.

Wie ging es dann weiter?

Genau, es folgte ein kurzer Block in Kiel und zum Ende des letzten Jahres haben wir dann zwei Wochen in der Nähe von Schleswig gedreht, mit dem bekannten Schauspieler Michael Mendl. Das war für uns alle eine wahnsinnige Bereicherung – und auch eine große Herausforderung. Michael ist ein erstklassiger Darsteller, von dem ich ganz viel gelernt habe. Mich hat es sehr gerührt, dass er in seinem Drehbuch jeden freien Platz mit Notizen und Ideen zum Film beschrieben hat. Er hat sich wirklich voll auf uns und das Projekt eingelassen und keinen Unterschied zu den großen Produktionen gemacht, bei denen er normalerweise spielt. Das hat uns sehr gefreut, aber auch große Anstrengungen gekostet.
 

Wie kam es dazu, dass Schauspieler Michael Mendl eine Rolle übernommen hat?

Beim Schreiben der Rolle „Dorsday Uckhaus“ hatten wir uns schon einen Mann vorgestellt, der Charme und Charakterstärke ausstrahlt und Michael passte deshalb perfekt. Ich habe das Drehbuch an seine Agentur geschickt und einen Freudentanz durch‘s Zimmer gemacht, als er sich daraufhin meldete. Er ist dabei, aber in dem eigentlich geplanten Zeitraum hatte er andere Drehs. Das ist der Grund, warum wir die Drehzeit aufgeteilt haben. Im Nachhinein bin ich ganz froh darüber, weil wir in der Zwischenzeit (3 Monate) schon anfangen konnten zu schneiden und so auch über den einen oder anderen Fehler gestolpert sind, den wir im letzten Block beheben konnten.
 

Worum geht es in dem Film?

Elise (Maren Kraus) ist 19 Jahre alt und hat gerade ihr Abitur bestanden. Das Gefühl der grenzenlosen Freiheit wird schnell von den großen Fragen überschattet: Was mache ich jetzt? Was für ein Leben möchte ich führen? Was sind eigentlich meine Ziele und Wünsche? Auf der Geburtstagsfeier ihres Vaters lernt sie Dorsday Uckhaus kennen. Uckhaus, gespielt von Michael Mendl, ist ein Freigeist, ein wohlhabender Künstler, der Elise und ihre Freundin Maria (Carolin Dietrich) auf die Idee bringt, einen Roadtrip zu seinem Ferienhaus im Norden Dänemarks zu unternehmen. Beide machen sich auf den Weg und erleben eine ereignisreiche Reise. Als sie bei Uckhaus ankommen, wird Elises Verhältnis zu dem alten Künstler schließlich besonders spannend: Er macht ihr den Vorschlag, sie nackt zu porträtieren.

Was waren die Highlights des Drehs?


Da gab es viele! Die unbeschwerte Zeit in Dänemark, der erste Dreh mit Michael, der Graben, die Szene mit Marko Gebbert und Claudia Friebel im Toni’s, das Drehen auf einem Segelschiff – das dank Reisetabletten zum Glück zu einem Highlight wurde. Insgesamt einfach das tolle Gefühl, als Team etwas Besonderes auf die Beine zu stellen.
 

Und die größten Herausforderungen?

Herausforderungen gab es neben dem normalen Wahnsinn – Zeit-, Equipment- und Geldsorgen – auch eine Menge! Wir haben zum Beispiel für eine Szene, die auf einer Landstraße spielt, einen Drehort mit Polizei und Ordnungsamt genau abgesteckt und als wir zwei Wochen später zum Drehen kamen, hatte es einen Rohrbruch gegeben und die ganze Straße war aufgerissen. Wir sind dann wie die Irren durch die Gegend gefahren, um noch schnell einen Ersatzort zu finden. Da waren wir eigentlich schon k.o. bevor es überhaupt losging!

Vielen Dank!

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Ausschnitt aus Elise